Custom Fields:
Ihr Datenmodell, Ihre Regeln.
Erweitern Sie Kunde, Vertrag und Artikel um beliebig viele eigene Zusatzfelder – ideal, um Ihre CRM-ID direkt in Fakturia zu speichern und beide Systeme synchron zu halten.
Kein Unternehmen gleicht dem anderen – und kein Standard-Datenmodell einer Software passt exakt zu jedem Anwendungsfall. Genau deshalb bietet Fakturia Custom Fields: frei definierbare Zusatzfelder, mit denen Sie das Datenmodell der drei zentralen Entitäten – Kunde, Vertrag und Artikel – beliebig um eigene Informationen erweitern können. Ohne Programmierung, ohne Wartezeit auf ein Software-Update, mit wenigen Klicks im Backoffice.
Kunde, Vertrag, Artikel
Zusatzfelder
notwendig
REST abrufbar
Was sind Custom Fields – und warum reicht das Standard-Datenmodell oft nicht aus?
Jede Software bringt ein Datenmodell mit vordefinierten Feldern mit: Name, E-Mail, Adresse, Tarif, Preis. Das deckt den Standardfall ab – aber Unternehmen arbeiten selten nur mit dem Standardfall. Sie brauchen eine interne Kundennummer aus dem ERP-System, eine Kampagnen-Kennung aus dem Marketing, eine Vertriebsgebiets-Zuordnung oder eine Referenznummer aus einem Partnersystem.
Ohne Custom Fields bleiben nur schlechte Kompromisse: Zusatzinformationen werden in ein Freitextfeld gequetscht, in einer separaten Tabelle gepflegt oder gehen schlicht verloren. Mit Fakturia entfällt dieser Kompromiss – Sie definieren Ihre eigenen Felder direkt am Datenmodell, genau dort, wo die Information hingehört.
Kunde, Vertrag, Artikel: Die drei Hauptentitäten von Fakturia
Custom Fields lassen sich an den drei zentralen Datenobjekten von Fakturia anlegen – dort, wo Ihr Unternehmen sie tatsächlich benötigt:
Kunde
Erweitern Sie den Kundenstammsatz um Felder wie CRM-Kontakt-ID, zuständigen Vertriebsmitarbeiter, Kundensegment oder Herkunftskanal.
Vertrag
Ergänzen Sie Verträge um interne Projektnummern, Kostenstellen, Vertragskategorien oder Verknüpfungen zu externen Ticket- oder Provisionssystemen.
Artikel
Reichern Sie Artikel und Tarife um interne SKU-Nummern, Produktkategorien, Lieferanteninformationen oder ERP-Verknüpfungen an.
Der Klassiker: CRM-ID direkt in Fakturia speichern
Der häufigste Anwendungsfall für Custom Fields ist die Synchronisation mit einem CRM-System wie HubSpot, Salesforce oder Pipedrive. Ohne Custom Fields fehlt die eindeutige Verknüpfung zwischen einem Fakturia-Kunden und dem zugehörigen CRM-Kontakt – jeder Abgleich muss über unsichere Kriterien wie den Namen oder die E-Mail-Adresse erfolgen, was bei Änderungen schnell zu Fehlzuordnungen führt.
So funktioniert die eindeutige Verknüpfung:
Mit einem Custom Field crm_contact_id am Fakturia-Kunden wird die ID aus dem CRM-System direkt und dauerhaft mitgespeichert. Jede Synchronisation – ob per REST-API, Webhook oder Zapier/Locoia-Integration – kann diese ID als eindeutigen Schlüssel nutzen. Das Ergebnis: eine hundertprozentig zuverlässige Zuordnung zwischen beiden Systemen, unabhängig davon, ob sich Name, E-Mail oder andere Stammdaten später ändern.
Bidirektional nutzbar: Custom Fields lassen sich über die REST-API lesen und schreiben – Ihr CRM-System kann die Fakturia-Vertrags-ID ebenso in einem eigenen Zusatzfeld speichern. So entsteht eine bidirektionale, eindeutige Verknüpfung zwischen beiden Systemen, die als stabile Grundlage für jede weitere Automatisierung dient – z. B. über Webhooks oder NoCode-Plattformen wie Zapier und Locoia.
Was Unternehmen sonst noch mit Custom Fields abbilden
Kostenstellen & Controlling
Verträge werden um eine Kostenstelle ergänzt, die automatisch in den DATEV- oder Lexware-Export einfließt – für detailliertes Controlling nach Abteilung oder Projekt.
cost_centerVertriebszuordnung & Provisionen
Ein Zusatzfeld am Kunden speichert den vermittelnden Vertriebspartner – als Ergänzung zur nativen Provisionsabrechnung, z. B. für zusätzliche interne Auswertungen.
sales_rep_idERP- & Warenwirtschaftsabgleich
Artikel erhalten eine SKU-Nummer aus dem angebundenen ERP-System – für eine eindeutige Zuordnung zwischen Fakturia-Tarifen und Warenwirtschaftsartikeln.
erp_skuMandanten- & Filialzuordnung
Unternehmen mit mehreren Standorten oder Mandanten hinterlegen am Kunden, welcher Filiale oder Organisationseinheit ein Vertrag zuzuordnen ist.
branch_idTicket- & Supportsystem-Referenz
Ein Zusatzfeld am Vertrag verweist auf die zugehörige Ticket-ID im Helpdesk-System – für schnellen Kontext bei Supportanfragen zu einem bestimmten Vertrag.
helpdesk_refMarketing-Attribution
Am Kunden wird gespeichert, über welche Kampagne oder welchen Kanal der Kontakt ursprünglich gewonnen wurde – wertvoll für ROI-Analysen im Marketing.
lead_sourceWie Custom Fields technisch angelegt und genutzt werden
Die Einrichtung und Nutzung von Custom Fields ist bewusst einfach gehalten – sowohl für die Konfiguration im Backoffice als auch für den Zugriff per API:
| Aspekt | Umsetzung | Zugriffsweg |
|---|---|---|
| Feld anlegen | Im Backoffice über Einstellungen, kein Code notwendig | Backoffice |
| Feld lesen | Wert eines Zusatzfelds für Kunde, Vertrag oder Artikel abrufen | REST-API |
| Feld schreiben | Wert programmatisch setzen oder aktualisieren | REST-API |
| Feld in Webhook-Payload | Zusatzfelder sind Teil des vollständigen Objekt-Payloads | Webhook |
| Feld im Buchhaltungsexport | Z. B. Kostenstelle direkt im DATEV-Export nutzbar | DATEV-Export |
| Feld in NoCode-Workflows | Zusatzfelder als Datenquelle oder Ziel in Zaps/Flows | Zapier / Locoia |
| Logische Abhängigkeiten | Skriptunterstützung (Velocity) für erweiterte Logik | Templating |
Warum Custom Fields mehr als ein Komfort-Feature sind
- Kein Software-Update nötig: Neue Datenfelder werden direkt im Backoffice angelegt – ohne auf ein Fakturia-Release oder eine individuelle Anpassung warten zu müssen.
- Eindeutige Systemverknüpfung: CRM-IDs, ERP-Referenzen oder Partnernummern schaffen eine stabile, ID-basierte Verknüpfung zwischen Fakturia und Ihren übrigen Systemen – zuverlässiger als jeder Abgleich über Namen oder E-Mail.
- Nahtlos in bestehende Integrationen: Custom Fields sind vollständig in REST-API, Webhooks, DATEV-Export und NoCode-Plattformen wie Zapier und Locoia integriert – keine Insel-Lösung.
- Skaliert mit Ihrer Systemlandschaft: Ob ein einzelnes Zusatzfeld oder ein komplexes Set an individuellen Attributen – das Datenmodell wächst mit Ihren Anforderungen mit.
- Grundlage für Automatisierung: Erst mit eindeutigen Verknüpfungsfeldern werden komplexe Automatisierungen zwischen Fakturia und Drittsystemen wirklich zuverlässig umsetzbar.
Ein Datenmodell, das sich Ihrem Unternehmen anpasst
Fakturia wird von der Luminea IT Services GmbH aus Sauerlach bei München entwickelt. Die Möglichkeit, das Datenmodell der Hauptentitäten flexibel zu erweitern, ist Teil unseres Grundverständnisses: Software soll sich an die Prozesse eines Unternehmens anpassen – nicht umgekehrt. Alle Daten, auch Custom-Field-Werte, werden ausschließlich in einem TÜV-zertifizierten Rechenzentrum in Nürnberg verarbeitet – DSGVO-konform, ohne Datenweitergabe in Drittstaaten.
Ihr Datenmodell, individuell erweitert
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